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Zukunft Internet der Dinge: Studenten entwickeln smarte Software bei INSYS icom

Während ihres Projekts bei INSYS icom, dem führenden Technologiepartner für professionelle Datenkommunikation, entwickelten zwei Informatikstudenten mit der grafischen Programmierumgebung Node-RED Anwendungen für das Internet der Dinge (IoT).
 
Im Zuge des Hauptseminars von Prof. Dr. Markus Kucera nahmen Filip Reichel (Schwerpunkt Software Engineering) und Johannes Liegert (Schwerpunkt Medizinische Informatik) die Chance wahr, ihr Wissen für zwei Monate bei der INSYS MICROELECTRONICS GmbH einzusetzen. Das Regensburger Unternehmen entwickelt und erstellt mit dem Geschäftsbereich INSYS icom seit 1992 Lösungen in Form von Hardware, Software und Applikationen für die professionelle Datenübertragung in den Bereichen IoT und M2M (Machine-to-Machine). 
Das Projektstudium umfasste die Software-Entwicklung für die modulare Router-Plattform MRX von INSYS icom, bei der dank integrierter LXC-Technologie Container unabhängig vom eigentlichen Betriebssystem mit weiteren Applikationen auf den Geräten betrieben werden. Aufgabe der Studierenden war es, mit dem OpenSource IoT Framework „Node-RED" von IBM gerätespezifische Funktionsbausteine (Nodes) für Applikationen im Container zu implementieren, um die MRX-Router bei der Datenübertragung- und -verarbeitung vom Sensor bis zur Cloud zu unterstützen. Während INSYS icom das Thema, die Plattform und die Räumlichkeiten in der TechBase zur Verfügung stellte, brachten beide Studenten bedingt durch ihren Studienstand (zweites Mastersemester Informatik) und ihre Tätigkeit als Freelancer bereits Kenntnisse in Software-Entwicklung und Projektmanagement mit. 
 
Die Aufgaben für das Projekt haben sich die Studenten geteilt: „Ich habe am meisten im Bereich agile Softwareentwicklung dazugelernt, da wir mit Scrum gearbeitet und dies mit modernen Tools wie GitHub und Verfahren wie GitFlow verknüpft haben", so Johannes Liegert, der zusätzliche Bausteine speziell für die INSYS MRX-Routerserie entwickelte. Diese sollten dabei spezielle Funktionalitäten umsetzen, wie z. B. die Unterstützung von seriellen Schnittstellen, den SMS-Versand oder die Veranlassung eines Router-Neustarts. 
 
Filip Reichel bearbeitete den Container (LXC), um die Stabilität und den Speicherbedarf von Node-RED auf dem Zielsystem MRX zu betrachten und möglichst klein zu halten. „Besonders begeistert war ich von der Möglichkeit, mich mit meiner ‚Lieblingsumgebung‘ Linux vertieft auseinanderzusetzen und die internen Abläufe soweit zu verstehen, dass ich entscheiden konnte, welche Bestandteile für das Projekt von Nöten sind und welche zu Gunsten der Größe weggelassen werden können."
 
Mentor Markus Heider, Leiter Entwicklung bei INSYS icom, lobt die eigenständige Arbeitsweise der Studenten: „Beide erfüllten die anspruchsvollen Aufgaben dank ihres Vorwissens sehr selbständig. Aber natürlich haben wir auch versucht, sie in ihren Fähigkeiten zu fördern." Daher bot INSYS icom den Informatikstudenten sehr viel Freiraum im Projekt sowie ein Büro in der TechBase, das speziell für Studenten angemietet wurde. Das Fazit von Johannes Liegert fiel dementsprechend positiv aus: „Mir hat das Projekt sehr gut gefallen, da es um moderne Technologien ging und wir eigenständig arbeiten konnten. Vor allem das eigene Büro in der TechBase war ein Highlight." 
 
Auch zukünftig freut sich die INSYS MICROELECTRONICS GmbH in den Geschäftsbereichen INSYS icom, INSYS locks, INSYS test und INSYS aero auf eine enge Zusammenarbeit mit engagierten, erfahrenen Informatikstudenten der OTH Regensburg. Durch die Nähe der OTH zur TechBase und die Vielfalt an offenen Themen bei INSYS werden für die Web- und App-Entwicklung laufend Praktikanten, Werkstudenten, Bacheloranden, Masteranden oder Beschäftigte im Rahmen eines Teilzeit- Masterstudiums gesucht. Interessenten können sich unter www.insys-tec.de über die einzelnen Geschäftsbereiche informieren oder sich per Mail (bewerbung@insys-tec.de) bewerben.
 
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