1. April 2008 - aktualisiert Okt. 2010
Nachdem „die Standleitung“ seit Jahrzehnten für viele Anwender nicht mehr weg zudenken war, waren die Einsatzfelder sehr vielfältig wie z.B.:
Ebenso vielfältig ist die Schar der Betreiber vom kommunalen Wasserversorger bis zum industriellen Konzern.
Die technische Basis all dieser Anwendungen sind serielle Geräte, die mit Standleitungsmodems über gemietete Leitungen mit entfernten Gegenstellen oder übergeordneten Systemen verbunden waren.
Viele Kunden waren nach der plötzlichen Abkündigung durch die Telekom zuerst einmal sehr verunsichert. Doch die meisten haben aus der Not eine Tugend gemacht und die Strukturen ihrer Kommunikation überdacht. Die Option privater Leitungswege mit immensen Investitionskosten wird dabei den wenigsten zur Verfügung stehen. Deshalb gewinnen moderne wireless-Lösungen mehr und mehr an Bedeutung – nicht zuletzt auch wegen den heutzutage möglichen 'Features & Functions', die den Betreibern neue Perspektiven geben.
Damit altbewährte Geräte und neue Übertragungstechnologien die gewünschten Ergebnisse liefern, sind bei der Auswahl der geeigneten Ersatzmedien verschiedene Faktoren zu berücksichtigen wie z. B.
Gleich mehrere wirtschaftlich und technisch adäquate Lösungen haben die Spezialisten für industrielle Datenkommunikation von INSYS icom im Portfolio.
Mit den Mobilfunk-Modems und -Routern der Baureihen INSYS GPRS und MoRoS lassen sich virtuelle Festverbindungen über die öffentlichen Mobilfunknetze einrichten. Auf dieser Grundlage können sehr kostengünstige Quasi-Standleitungen realisiert werden, da bei den paketvermittelten Datendienste GPRS, EDGE und UMTS nur das übermittelte Datenvolumen (Traffic) abgerechnet wird. EDGE und UMTS haben geringe Signallaufzeiten und eignen sich daher besonders für zeitkritische Anwendungen.
Das Modem INSYS GPRS serial verhält sich für eine Applikation mit RS232-Schnittstelle wie ein herkömmliches Modem und leitet die Daten transparent durch das Mobilfunk-Netz. Das INSYS GPRS serial kann eine Verbindung als Rückruf nach einem Anruf (Call back) oder nach Erhalt einer SMS aufbauen. Damit sind auch Verbindungen vom Internet in Standard-Mobilfunk-Netze möglich.
In der Ethernet-Ausführung ist das INSYS GPRS Ethernet ein GPRS Ethernet-Router mit NAT und Port forwarding – lokal können ein einzelnes Ethernet-Gerät oder ein LAN angeschlossen werden.
Darüber hinaus vereinen die robusten Industrierouter MoRoS GPRS, MoRoS EDGE und MoRoS UMTS den Funktionsumfang eines Modems, eines Routers und eines 4-Port-Switches in einem kompakten Hutschienengehäuse mit den Maßen 70 x 110 x 75 mm. Die Geräte haben eine RS232-Schnittstelle zum Anschluss der seriellen Bestandsgeräte, verfügen über Dial-In- und Dial-Out-Funktionalität, NAT und Port-Forwarding. Damit können die Geräte der MoRoS-Produktfamilie ständig, zeit- oder ereignisgesteuert Verbindungen aufbauen, sind über preiswerte fixedIP-Lösungen sogar von der Leitstelle aus erreichbar oder können von Client zu Client kommunizieren.
Alle Versionen sind mit VPN und Firewall für höchste Datensicherheit, redundantem WAN-Interface und einem Serial-Ethernet-Gateway ausgestattet. Mit dieser Funktionsvielfalt ist jeder Betreiber für die Migration zur paketorientierten Datenübertragung bestens gerüstet.
Nutzern und Betreibern von privaten analogen Standleitungen bietet INSYS auch weiterhin die Schaltschrank-Modems INSYS Leased Line und INSYS Partyline zur Verbindung von zwei bzw. mehreren Endgeräten.
Zur reibungslosen Inbetriebnahme können alle INSYS-Geräte mit serieller Schnittstelle über die kostenlose Konfigurationssoftware HSComm einfach und schnell konfiguriert werden. Alle Funktionen der INSYS-Geräte mit Ethernet-Schnittstelle werden über ein komfortables Web-Interface konfiguriert.
Die Kleinsteuerungen SIEMENS LOGO!™ und Moeller easy™ können von INSYS GSM überwacht werden und z. B. bei Überschreiten kritischer Werte per SMS alarmieren.
Alle INSYS icom-Geräte unterstützen mit Dualband (Europa) oder Quadband wahlweise alle weltweit genutzten Frequenzen und können sich nach einem Neustart automatisch wieder ins Netz einbuchen. Für stationären Betrieb wird das automatische, periodische Aus- und Einbuchen unterstützt.
Die potentialfreien Ein- und Ausgänge (I/O) können aus der Ferne abgefragt und geschaltet werden. Zur Alarmierung können SMS- oder Fax-Nachrichten mit frei konfigurierbaren Alarmtexten an individuelle Empfänger versandt oder Datenverbindungen aufgebaut werden. Die Ausgänge können aktive Verbindungen anzeigen.
Je nach Übertragungsverfahren können bei allen INSYS icom-Geräten sehr wirksame Sicherungsverfahren eingesetzt werden, wie:
Unsere erfahrenen Spezialisten von INSYS icom stehen für eine Analyse Ihrer Kommunikationsstruktur gerne zur Verfügung und erarbeiten zur Entscheidungsfindung die technisch und wirtschaftlich günstigste Lösung – die im besten Fall nicht nur die bestehende Lösung ersetzt, sondern neue Funktionalität dazu gewinnt. Allen Interessenten und Kunden bietet INSYS fundierte Technik- und Produkt-Schulungen für einen sorgenfreien Weg in die Welt der paketorientierten Datenkommunikation.