Fernwirken steuert entfernte Geräte und Anlagen
Zentrale Leitstände oder mobile Mitarbeiter steuern Ereignis oder Zeit gesteuert per Datenkommunikation. Die Steuersignale schalten Feldgeräte oder setzen Parameter.
Anwendung:
Hochwasserrückhaltebecken kontrolliert fluten
Um Hochwasserschäden zu vermeiden, werden speziell dafür errichtete Polder oder vorhandene Retentionsgebiete ab einem definierten Wasserpegel geflutet.
Diese sind, wie z. B. an Rhein, Elbe und Havel, mehrere hundert Hektar groß und können aus der Ferne überwacht und gesteuert werden.
Auch die Pumpstationen zur Regulierung des Grundwasserspiegels zum Schutz der Polderanrainer, sind ferngesteuert bedienbar.
Geringe Datenmengen
Im Vordergrund dieser Anwendungen steht daher weniger die Bandbreite der Übertragungswege, sondern der zuverlässige Betrieb autark arbeitender Feldgeräte.
Lange Technologie- und Produktlebenszyklen
Systeme zum Fernwirken sind oft Jahrzehnte lang im Einsatz. Die Herausforderungen sind:
- der gleichzeitige Betrieb verschiedener Gerätegenerationen
- proprietäre Protokolle
- die Abkündigung von etablierten Diensten, wie
Standleitungen
- die Migration zu neuen Übertragungstechnologien