Fernwirken und Fernsteuern

Hochwasserrückhaltebecken kontrolliert fluten

Anwendungsbeispiel 137

 

Fernwirken steuert entfernte Geräte und Anlagen

Zentrale Leitstände oder mobile Mitarbeiter steuern Ereignis oder Zeit gesteuert per Datenkommunikation. Die Steuersignale schalten Feldgeräte oder setzen Parameter.

Anwendung:
Hochwasserrückhaltebecken kontrolliert fluten

Um Hochwasserschäden zu vermeiden, werden speziell dafür errichtete Polder oder vorhandene Retentionsgebiete ab einem definierten Wasserpegel geflutet. 

Diese sind, wie z. B. an Rhein, Elbe und Havel, mehrere hundert Hektar groß und können aus der Ferne überwacht und gesteuert werden.

Auch die Pumpstationen zur Regulierung des Grundwasserspiegels zum Schutz der Polderanrainer, sind ferngesteuert bedienbar.

Geringe Datenmengen

Im Vordergrund dieser Anwendungen steht daher weniger die Bandbreite der Übertragungswege, sondern der zuverlässige Betrieb autark arbeitender Feldgeräte.

Lange Technologie- und Produktlebenszyklen

Systeme zum Fernwirken sind oft Jahrzehnte lang im Einsatz. Die Herausforderungen sind:

  • der gleichzeitige Betrieb verschiedener Gerätegenerationen
  • proprietäre Protokolle
  • die Abkündigung von etablierten Diensten, wie
    Standleitungen
  • die Migration zu neuen Übertragungstechnologien
 

weitere Anwendungen:

  • Verkehrstechnik: Ampeln, Grüne-Welle für Rettungsfahrzeuge, Straßenlampen, Taumittelsprühanlagen
  • Netzleittechnik: Strom, Gas, Wasser, Fernwärme
  • Gebäudetechnik: Klima, Heizung, Wasseraufbereitung
  • Energie: Rundsteuerung
  • Alarmierung: Sirenen, Notruftaster
 
Nutzen
  • Steuern per SMS
  • Parameter einstellen
  • Sollwert vorgeben
  • Bewährte Datenübertragungsgeräte
  • Betrieb verschiedener Gerätegenerationen
  • Viele Feldgeräte sicher steuern
 

Viele und weit verteilte Retentionsflächen betreuen

 

Viele Stationen managen:

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